Mittwoch, 2. Dezember 2009

2011er Bonds können nun gewandelt werden

Fondsmanager Martin Rupp erwartet nicht, dass viele Anleger jetzt schon wandeln

Mit Beginn von 1. Dezember 2009 bis 6. Oktober 2011 kann das Wandlungsrecht für die im Frühjahr begebenen Wandelbonds der Immofinanz (2011er) ausgeübt werden. Würden alle Anleihegläubiger wandeln, entspräche das einer Verwässerung von rund 115 Mio. Aktien. Die 2011er Bonds waren Teil einer Kapitalrestrukturierung, Inhaber von 2014er und 2017er Bonds waren aufgerufen (mit Abschlägen) in die neuen Bonds zu tauschen.

Da der anfängliche Ausübungspreis bei 2 Euro liegt (lieferbar nach Wahl der Gesellschaft in Immofinanz-Aktien, Barausgleich oder Immoeast-Aktien) liegt die Call Option der Wandelanleihegläubiger zwar weit im Geld. Fondsmanager Martin Rupp (im Bild) von der 3-Banken Generali KAG, der im 3BG-Immo auch eine "kleine" Position der Immofinanz 2011-Wandler hat, erwartet allerdings nicht, dass sehr viele Anleger jetzt schon wandeln. Auch Rupp wird die Anleihe vorerst behalten. "Wir warten noch ab", sagt er mit Blick auf die für das kommende Jahr anstehende Fusion von Immofinanz und Immoeast.

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