Analysten glauben an Anleihenrückkauf durch Immofinanz
Unter anderem Analysten von UniCredit halten es für wahrscheinlich, dass Immofinanz selbst Anleihen am Markt zurückkauft. Auch eine Fusion von Immofinanz und Immoeast dürfte weiter angepeilt werden. Dazu bemüht sich das Unternehmen offensichtlich, den Buchwert von Immofinanz abzüglich der Immoeast Beteiligung ins Positive zu bringen. Neben einem Anleihenrückkauf der unter dem Nominalpreis zu Bilanzgewinnen führt könnte auch eine umfangreiche Kapitalerhöhung stattfinden. Von einer solchen Kapitalerhöhung würden hauptsächlich Anleihengläubiger profitieren, Aktionäre hingegen würden eine gewisse Verwässerung hinnehmen müssen.
Hier lesen Sie den Artikel der weiterhin interessanten Anleihenspekulation:
Die 2014er und die 2017er Wandelanleihen notieren derzeit bei ca. 100% des Nominalwertes. Bei der 2017er Anleihe nimmt der Nennwert gemäss den Anleihebedingungen im Verlauf der Laufzeit pro Jahr um 2,5% zu und liegt derzeit bei ca. 108,5%. Ansgesichts der erfolgreichen Sanierung sollte ein Kursniveau von ca. 105% fair sein. Bis zur 113,47%igen Rückzahlung der 2017er Anleihe im Jahr 2012 (bei Kündigung durch den Anleihebesitzer) gibt es auf dem aktuellen Kurslevel also attraktive 7% Zinsen p.a.. Im Falle einer Übernahme wird die Anleihe sofort zum angewachsenen Nennwert (100% + x) zurückbezahlt. die 2014er Anleihe wird sowohl bei vorzeitiger Kündigung als auch bei Übernahme zu 100% zurückbezahlt. Bei gleichem Kursniveau ist also die 2017er Anleihe aufgrund insgesamt höherer Effektivzinsen trotz etwas längerer Laufzeit attraktiver. Die Performance der 2011er Anleihe ist recht eng an den Aktienkurs gekoppelt, da hier der Wandlungspreis von 2 Euro Perspektiven bietet. Insgesamt erscheint die 2017er Anleihe am attraktivsten.
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